Universitätsklinikum Aachen: Neue Wege bei der Patientenerfassung PDF Drucken

Universitätsklinken stehen Herausforderungen gegenüber, die weit über die eines normalen Krankenhauses hinausgehen. Sie sind bedeutende Standorte der wissenschaftlichen Forschung und Lehre und zugleich Zentren intensivster Patientenpflege. Durch die Anwendung neuester medizinischerErkenntnisse stehen sie für maximale Versorgungsmöglichkeiten.  
 
Um die optimale medizinische Versorgung der Patienten auch in Zukunft in einem wirtschaftlich vertretbaren Rahmen sicherstellen zu können, hat das UKA in den letzten Jahren umfangreiche Umstrukturierungen vorgenommen. Hauptziel  der Maßnahmen war es, auch weiterhin hohe Investitionen in Aus- und Weiterbildung sowie modernste Gerätemedizin zu  ermöglichen.

Bessere Nutzung der Elektronischen Patientenakte durch neue Kyocera-Lösung


uniklinik_aachen_-cps-7125-Image_cpsarticleEines der zentralen Elemente eines modernen Krankenhaussystems ist die Elektronische Patientenakte (EPA). Sie stellt  eine digitale Sammlung und Verwaltung aller den Krankheits- und Behandlungsverlauf eines Patienten betreffenden Daten  dar. Idealerweise werden dabei nicht nur die Daten des aktuellen Falles zusammengetragen, sondern auch alle Informationen  aus Befunddaten, Diagnosen, Behandlungsverläufen, Behandlungsergebnissen sowie die zugehörige Korrespondenz  früherer Krankheiten und Behandlungen integriert. Im besten Fall gehört hierzu auch die elektronische Erfassung und Auswertung bisher nur in Papierformat existierender Patientenakten. Die Patienten des UKA werden in der Regel von ihren Hausärzten anhand eines Einweisungsbriefes und der bisherigen Behandlungsunterlagen überwiesen. Bei mehr als 160.000 Patienten im Jahr beutete dies für die Aufnahme einen hohen Zeitaufwand sowie eine nahezu unüberschaubare Menge an Akten.

Um dieses Verfahren zu verbessern, strebte die Informationstechnologie des UKA die Entwicklung eines Systems  an, das nicht nur die Aufnahmezeit verkürzte, sondern auch alle relevanten Behandlungsinformationen umgehend  nach der Aufnahme digital zugänglich machte. „Ziel war eine kontinuierliche elektronische Verfügbarkeit und eine sorgfältige Zuordnung der Patientenunterlagen. Denn dies führt im Endeffekt dazu, dass sich Therapieentscheidungen auf eine bessere Informationsbasis stützen können und eventuelle Doppeluntersuchungen vermieden werden“, kommentiert IT-Bereichsleiter Axel Blum die Ausgangssituation. „Gegen die Verwendung von PCs und Scannern sprach dabei von Anfang an nicht nur die mangelnde Robustheit der Geräte, sondern auch der zu geringe Automatisierungsgrad dieser Variante.“ Um das Ziel einer verbesserten Digitalisierung und Verarbeitung der Behandlungsunterlagen zu erreichen, wurde ein Pflichtenheft zusammengestellt, das sicherstellte, dass die zu fi ndende Lösung die Arbeitsprozesse nach den Vorgaben der IT-Abteilung nachhaltig vereinfachte. Ein Balance-Score-Card-Verfahren ließ die Entscheidung zugunsten der Multifunktionslösung zum Kopieren, Drucken, Faxen und Scannen von Kyocera fallen. „Ausschlaggebend war zum einen die Tatsache, dass nur die Multifunktionslösungen von Kyocera in der Lage waren, die entsprechenden Dokumente auch farbig einzuscannen, und darüber hinaus Kyocera mit seinem Partner M.S.E. die Funktion Scan-to-Patientendatei direkt im Display des Multifunktionssystems integrieren konnte“, fasst Blum den Auswahlprozess zusammen.

Den ausführlichen Anwenderbericht können Sie sich als PDF-Datei herunterladen.